Berichte

  • Hallenkinderturnfest 2017
    19. November 2017 von Michael Huth

    Erfolgreicher Saisonabschluss

    „Dabeisein ist alles“. Unter diesem Motto stand im letzten Jahr die Teilnahme der Leichtathleten am Hallenkindersportfest. In diesem Jahr wollten wir nicht nur „Dabeisein“ sondern auch einige Plätze auf dem Siegerpodest erreichen.

    Im Training wurde deshalb gezielt auf dieses große Ziel hingearbeitet. Alle Athleten zogen mit. Schon die Trainingseindrücke ließen auf gute Platzierungen hoffen. Während des Wettkampfes wurde dann das im Training erlernte sehr gut umgesetzt.

    Unsere Jüngsten, Alex und Lars, zeigten während des Wettkampfes ihr ganzes Können. Beide stellten in den einzelnen Disziplinen persönliche Bestleistungen auf und verwiesen somit die Konkurrenten in die Schranken. Auch Alina lieferte einen hervorragenden Wettkampf und musste sich jedoch am Ende nur ganz knapp geschlagen geben.

    Maxim schlug sich ebenfalls hervorragend. In einem packenden Wettkampf um Platz zwei belegte er einen guten dritten Platz. Gegen den späteren Sieger hatten alle anderen, in dieser Altersklasse, keine Chance. Den größten Leistungssprung in diesem Jahr machte Saskia. Der Lohn hierfür – erstmals einen Platz auf dem Siegerpodest. Glückwunsch.

    In gewohnter Weise spulten Lukas und Benjamin ihren Wettkampf ab. Ihre Leistung war zu überragend um von den ersten Plätzen verdrängt zu werden. Leider fehlte in diesem Wettkampf ein leistungsstarker Konkurrent um das ganze Leistungspotential der Beiden abzurufen.

    Unser gestecktes Ziel, einige Plätze auf dem Siegerpodest zu erreichen, wurde mehr als übertroffen. Alle gestarteten Athleten landeten auf einem der ersten drei Plätze und somit auf dem Podest. Den Kampfrichtern muss ein großes Lob ausgesprochen werden. Mit Engelsgeduld wurde versucht den Kindern beim Wettkampf, gerade beim Weitsprung, zu helfen und so mancher Versuch durfte wiederholt werden so dass doch zumindest ein gültiger Versuch zu Buche stand.

    Ergebnisse

  • Vereinsmeisterschaften via "Wetter-Apps"
    30. September 2017 von Michael Huth

    Die Vereinsmeisterschaften trotzen den schlechten Vorhersagen der „Wetter-Apps“

    Wenn es nach den Prognosen der vielen Wetter-Apps auf den Smart-Phons ging, würden die Vereinsmeisterschaften regelrecht absaufen. Mit derselben Wahrscheinlichkeit mit der die Apps das Wetter vorhersagen, ist Petrus Mitglied der Turngemeinde.

    Entgegen der ganzen Vorhersagen lacht die ganze Zeit die Sonne vom Himmel und erfreut sich an dem regen Treiben auf dem Sportplatz. Erst nach der Siegerehrung und dem Abbau verirren sich vereinzelte Regentropfen auf den Sportplatz.

    So nach und nach kommen die Athleten, Eltern und sonstige Fans auf dem Sportplatz an. Schon von weiten hört man die knurrenden Mägen. Mit einem Würstchen, einer Limo oder A-Schorle sind die Mägen sehr schnell beruhigt.

    Fast pünktlich, nachdem noch einige Nachmeldungen zu schreiben sind, können wir beginnen. Schnell noch die Kinder in ihre Riegen einteilen und schon kann es losgehen.

    Auf dem gesamten Platz herrscht ein Gewusel. Manch eine Träne rinnt nach einem verpatzten Wurf oder Sprung die Wange herunter. Doch schon nach kurzer Zeit ist das Schnee von gestern und es geht mit demselben Elan wie vorher weiter.

    Die Kampfrichter leisten Schwerstarbeit, müssen sie doch entscheiden ob ein Sprung oder Wurf ungültig ist. Im Gegensatz zu manch Außenstehenden entscheiden die Kampfrichter sehr oft zu Gunsten des Wettkämpfers.

    Die Vereinsmeisterschaften stehen unter dem Motto: „Mitmachen und Spaß haben.“

    Bei den Kindern soll der Spaß am sportlichen Wettkampf geweckt und nicht genommen werden. Da es für Einige der erste Wettkampf überhaupt ist (jüngster Teilnehmer 3 Jahre) muss man diesen nicht durch strikte Einhaltung des Regelwerkes verhindern. Aus diesen Grund wird halt auch ein Sprungversuch mit beiden Füssen gültig gemessen.

    Nach knapp 2 Stunden ist auch die letzte Riege mit dem Wettkampf fertig. Jetzt noch schnell diese Auswertung vornehmen, die Urkunden schreiben und schon kann die Siegerehrung beginnen.

    In diesem Jahr haben wir die Form der Siegerehrung so verändert, dass nicht mehr chronologisch nach Jahrgang geehrt wird. Einige Glücksfeen ziehen die Mappe des Jahrgangs, welcher als nächste bei der Siegerehrung an der Reihe ist. Dies hat den Vorteil, dass bis zur letzten Ehrung alle Teilnehmer und Eltern noch anwesend waren.

    In den Augen der Kinder kann man, beim Aufrufen ihres Namens, richtig die Freude oder Enttäuschung sehen. Nachdem jeder Teilnehmer seine Urkunde und Medaille in der Hand hält, strahlen wieder alle Gesichter.

    Zum Schluss hört man die Kinder sagen: „Nächstes Jahr mach ich wieder mit und bin dann aber besser wie du.“

    Es bleibt nur noch allen Helfern „Vielen Dank“ zu sagen:
    „Bis zu den nächsten Vereinsmeisterschaften.“

    Ergebnisse

  • Guter Start der Leichtathleten in die Saison
    21. Mai 2017 von Michael Huth

    Erfolgreiches Wochenende für Schiersteins Leichtathleten

    „Dabeisein ist alles“. Unter diesem Motto stBei strahlendem Sonnenschein treffen sich die Mehrkämpfer der Turngaue Süd-Nassau und Mitteltaunus in Idstein zu den Gaumehrkampfmeisterschaften.

    Tobias, Benjamin, Ben, Lukas und Fabian, die Athleten der TG, freuen sich auf den Wettkampf. Alle sind angespannt, denn es ist der erste Freiluftwettkampf in dieser Saison.

    Alle Wettkämpfer/innen beginnen mit dem Sprint. Im Gegensatz zum letzten Jahr gibt es in diesem Jahr keine elektronische Zeitmessung und somit auch keine Probleme mit der Computeranlage.

    Gleich im zweiten Lauf treten Lukas, Benjamin und ein Wettkämpfer aus Königshofen an. In einem packenden Finish hat Lukas, mit neuer Bestzeit, ganz knapp die Nase vorn. Benjamin freut sich trotz des letzten Platzes ebenfalls über eine neue Bestzeit. Nicht ganz so eng ist der Lauf von Ben und Tobias. Im letzten Lauf ist Fabian gefordert, stehen sich doch hier wieder die Kontrahenten des letzten Jahres gegenüber. In einem spannenden Rennen mit ständig wechselnder Führung muss sich Fabian zum Schluss ganz knapp geschlagen geben.

    Beim Weitsprung wahrt Tobias mit einem Sprung auf 3,14 m seine Chance auf den Sieg. In seinem ersten Wettkampf und mit dem Gefühl nicht verlieren zu können, landet Ben danach bei 2,81m. Nun sind Lukas und Benjamin an der Reihe. Im ersten Versuch erzielt Lukas mit 3,62m eine neue persönliche Bestleitung. Mit seinem dritten Versuch zeigt auch Benjamin seine Klasse. Mit einer Weite von 3,27 m bleibt er auf Tuchfühlung zu den vor ihm Patzierten Wettkämpfern.

    Unterdessen quält sich Fabian beim Kugelstoßen. Der Umstieg von einer 5 kg auf eine 6 kg Kugel ist nicht so einfach. Mit seinen gestoßenen 8,53m kann Fabian den Abstand zur Führung in einem überschaubaren Bereich halten.

    Die Fünfkämpfer sind mittlerweile beim Sprung, während Ben, Tobias, Benjamin und Lukas beim Ballwurf noch warten müssen. Nun Fabians erster Sprung, Anlauf – das Brett super getroffen - Landung bei 5,24m, Jubel. Mit diesem Sprung kann Fabian den Abstand zu den beiden Führenden wieder verkürzen.

    Mittlerweile sind auch die Werfer an der Reihe. Ein kurzer Anlauf, ein strammer Wurf und der Ball von Lukas landet bei 27,50m. Tobias fühlt sich nun, als unser bester Werfer, in seiner Ehre gekränkt und antwortet gleich mit einem Wurf auf 28,00 m. Dieser Weite kann Lukas nichts mehr entgegensetzen.

    Beim Schleuderball findet Fabian zur alten Form zurück. Gleich im ersten Versuch segelt der Ball über die fünfunddreißig Meter Marke. Aber auch hier merkt man, dass der Ball gegenüber dem letzten Jahr ein anderes Gewicht hat. Noch hält Fabian Kontakt zum Führenden.

    Die letzte Disziplin der 1000 m Lauf muss nun die Entscheidung bringen. Jetzt heißt es nochmals den inneren Schweinehund überwinden und die Zähne zusammenbeißen. Es stehen gefühlte lange Minuten vor den Athleten. Fabian hat heute aber keine Chance gegen die, zum Ende hin, doch übermächtige Konkurrenz. Nach zweieinhalb Runden hat er es geschafft. In guten 3:30 Minuten erreicht Fabian das Ziel.

    Nun stehen für Fabian noch die Einzelwettkämpfe an. Beim Steinstoßen zeigt Fabian was in ihm steckt. Unser Wunsch die sieben Meter Marke zu knacken spornt zusätzlich an. Mit jedem Versuch steigert er sich. Am Ende stehen 7,20 m auf der Anzeigetafel. Diese Weite reicht zum Sieg.

    Beim Einzelwettkampf Schleuderball muss sich Fabian gegen ältere Konkurrenten durchsetzen. Obwohl die Würfe technisch einwandfrei ausgeführt werden macht sich das größere Gewicht der Bälle bemerkbar. Trotz dieser Umstände springt am Ende ein hervorragender dritter Platz heraus.

    Auf Grund der Tatsache, dass wir den Start in die Freiluftsaison wetterbedingt um drei Wochen verschieben mussten und in dieser Saison mit der jeweils älteren Jahrgangsgruppe starten, sind wir mit unserer Leistung mehr als zufrieden.

    Leichtathletischer 5-Kampf männl. Jugend 18 – 19 Jahre
    3. Fabian Beudt (Jg.1999) 48,35 Pkt.
    100m-Lauf = 12,7 sek. / Weit = 5,24 m / Kugel 6,0 Kg = 8,53 m /
    Schleuderball = 35,24 m / 1000 m = 3:32,40 min.

    Leichtathletischer 3-Kampf männl. Jugend 10 - 11 Jahre
    4. Lukas Schulte (Jg.2007) 20,80 Pkt.
    50m-Lauf = 8,4 sek. / Weit = 3,62 m / Ball 80 gr. = 27,50 m

    6. Benjamin Lang (Jg.2007) 18,05 Pkt.
    50m-Lauf = 8,8 sek. / Weit = 3,20 m / Ball 80 gr. = 23,00 m

    Leichtathletischer 3-Kampf männl. Jugend 10 - 11 Jahre
    2. Tobias Lang (Jg.2008) 19,04 Pkt.
    50m-Lauf = 8,8 sek. / Weit = 3,14 m / Ball 80 gr. = 28,00 m

    8. Ben Steckenburg (Jg.2008) 16,51 Pkt.
    50m-Lauf = 9,0 sek. / Weit = 2,81 m / Ball 80 gr. = 21,50 m

    Einzelwettkampf Schleuderball 1,5 kg männl. Jugend 18 – 19 Jahre
    3. Fabian Beudt (Jg.1999) 34,72 m

    Einzelwettkampf Steinstoß 10 kg männl. Jugend 19 Jahre und jünger
    1. Fabian Beudt (Jg.1999) 7,20 m

  • Die Leichtathleten auf Ostereiersuche
    19. April 2017 von Michael Huth

    Kurzentschlossen haben wir anstelle des Trainings in der Halle das schöne Wetter vor Ostern ausgenutzt und sind in der Söhnlein Anlage auf Ostereiersuche gegangen.

    In den umliegenden Großmärkten wurden noch schnell die letzten Bestände an Schokohasen und Schokoeiern gekauft, in Tüten verpackt und ab ging es zum Treffpunkt in die Turnhalle.

    Hier wurde noch kurz der Ablauf des Eiersuchens besprochen und schon ging es los um die Osterhasen in der Söhnlein Anlage zu verstecken. Dies war flott geschehen. Jetzt hieß es nur Aufpassen dass kein fremder die Päckchen findet und sie selber einsteckt. Schon kurze Zeit später traf dann Ulli mit den Kindern ein.

    Da alle zappelig waren und unbedingt die Eier und Hasen suchen wollten, ging es auch sofort los. In der Anlage herrschte ein reges Treiben. Überall wurde gesucht und auch gefunden. Sobald man ein Päckchen fand, wurde dies zum Sammelplatz gebracht, wir wollten ja alles gerecht aufteilen.

    Zum Schluss, ein Schreck, ein Päckchen ist nicht gefunden worden. So begaben wir uns alle, in Reih und Glied, zum Suchen. Glück gehabt, das vermisste Päckchen wurde gefunden. Am Sammelplatz haben wir dann die gefundenen Schnuckelsachen gerecht aufgeteilt.

    Nachdem dies alles erledigt war, wurde die restliche Trainingsstunde auf dem Spielplatz verbracht. Zu guter Letzt stellten wir fest, dass bei einigen Kindern die Schokoeier bzw. Hasen schneller verschwunden als gefunden waren.

    Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Mal schauen ob der Osterhase im nächsten Jahr wieder Süßigkeiten versteckt.

    >> Bilder

  • Hallenkinderturnfest Wiesbaden 2016
    20. November 2016 von Michael Huth

    Dabeisein ist alles

    „Dabeisein ist alles“. Unter diesem Motto stand in diesem Jahr die Teilnahme der Leichtathleten am Hallenkindersportfest.

    Bedingt durch die große Anzahl an Wettkampfneulingen konnte es diesmal wirklich nur heißen - „Dabeisein ist alles“. Mit insgesamt acht Kindern, davon fünf Wettkampfneulingen ging es an den Start.

    Unsere Novizen Alina, Karolina, Leon, Eray und Alex wurden, je näher der Wettkampfbeginn rückte, immer nervöser. Doch als der erste Startschuss fiel, war die ganze Anspannung verflogen.

    Alina und Karolina zeigten bei ihren Übungen, dass sie im Training gut aufpassen. Ganz anders die Jungs, hier musste ich als Übungsleiter öfter ein Machtwort sprechen. Dass die Jungs sich nicht richtig konzentrierten, lag sicher an der großen Riege, nahmen doch in diesem Jahrgang die meisten Wettkämpfer teil.

    Den Kampfrichtern muss ein großes Lob ausgesprochen werden. Mit Engelsgeduld wurde versucht den Kindern beim Wettkampf, gerade beim Weitsprung, zu helfen. So mancher Versuch durfte wiederholt werden, so dass doch zumindest ein gültiger Versuch zu Buche stand.

    Saskia steigert sich von Wettkampf zu Wettkampf und man merkt, dass es ihr sehr viel Spaß macht. Auch wenn es nicht zu einem Podiumsplatz langte, ist sie immer mit Eifer dabei. Saskia lebt den olympischen Gedanken „Dabeisein ist alles“.

    Für Lukas lief der Wettkampf sehr gut. Schon in der ersten Disziplin legte er den Grundstein zu seinem überragenden Sieg. Mit 3,55 m stellte er im Weitsprung einen neuen persönlichen Rekord auf. Mit über zwei Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten gewann er seinen Wettkampf überlegen. Nun heißt es, sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen sondern weiter intensiv trainieren um die gezeigten Leistungen im nächsten Jahr zu verbessern.

    Ergebnisse

  • Vereinsmeisterschaften - ein Fest für Kinder
    17. Oktober 2016 von Michael Huth

    Die Kinder der TG treffen sich auf dem Sportplatz Saareck
    zu den Vereinsmeisterschaften in den leichtathletischen Disziplinen


    Traditionell treffen sich am Wochenende nach der Schiersteiner Kerb die Mitglieder der Turngemeinde zu den Vereinsmeisterschaften auf dem Sportplatz. Wie in den letzten 26 Jahren, bis auf zwei Ausnahmen, ist uns Petrus in diesem Jahr auch wieder zugetan und die Sonne lacht den ganzen Tag vom Himmel und erfreut sich dem regen am Treiben auf dem Sportplatz.

    Gemeinsam mit dem Platzwart werden die Laufbahnen und der Wurfsektor mit Kreide auf dem Platz markiert. Jetzt fehlen nur noch die Startblöcke, diese werden schnell angebracht.

    In der Zwischenzeit sind auch Eleonore und Gabi eingetroffen. Beide kümmern sich um das leibliche Wohl der Wettkämpfer und Zuschauer, die Würstchen werden heiß gemacht, Kaffee gekocht und der Kuchen aufgeschnitten. Jetzt heißt es nur noch auf die Wettkämpfer warten.

    So nach und nach kommen die Athleten, Eltern und sonstige Fans auf dem Sportplatz an. Schon von weiten hört man die knurrenden Mägen. Mit einem Würstchen, einer Limo oder A-Schorle sind die Mägen sehr schnell beruhigt.

    Fast pünktlich, nachdem noch einige Nachmeldungen zu schreiben sind, können wir beginnen. Fabian, unsere große Hilfe, macht mit den Kindern noch etwas Gymnastik. Zu meinem Erstaunen ist es hierbei sehr ruhig und die Kinder sind mit Eifer bei der Sache. Während die Kinder sich aufwärmen, werden die Kampfrichter in ihre Aufgaben eingewiesen und begeben sich zu den Wettkampfstätten.

    Bevor der Wettkampf richtig beginnen kann, müssen noch die Riegen eingeteilt werden. Dies ist schnell erledigt. Nun wird sich zu den einzelnen Wettkampfstätten begeben und es dauert nicht lange bis der erste Startschuss fällt.

    Auf dem gesamten Platz herrscht ein emsiges Treiben. Manch eine Träne rinnt nach einem verpatzten Wurf oder Sprung die Wange herunter. Schon nach kurzer Zeit ist das aber Schnee von gestern und es geht mit demselben Elan wie vorher weiter.

    Die Kampfrichter leisten Schwerstarbeit, müssen sie doch entscheiden ob ein Sprung oder Wurf ungültig ist. Im Gegensatz zu mach Außenstehenden entscheiden die Kampfrichter sehr oft zu Gunsten des Wettkämpfers.

    Bei den Vereinsmeisterschaften leben wir nach dem Motto: „Mitmachen und Spaß haben“ Bei den Kindern soll der Spaß am sportlichen Wettkampf geweckt und nicht genommen werden. Da es für Einige der erste Wettkampf überhaupt ist (jüngster Teilnehmer 3 Jahre) muss man diese nicht durch strikte Einhaltung des Regelwerkes verhindern. Aus diesen Grund wird halt auch ein Sprungversuch mit beiden Füssen gültig gemessen.

    Nach etwas über 2 Stunden ist auch die letzte Riege mit dem Wettkampf fertig. Jetzt noch schnell die Auswertung und die Urkunden schreiben und dann kann die Siegerehrung beginnen.

    Schon bei der Auswertung der einzelnen Wettkämpfe ist zu sehen, dass die Kinder sehr gute Leistungen gezeigt haben und auf ihr Erreichtes richtig stolz sein können.

    Die Auswertung ist schnell durchgeführt und die Siegerehrung kann beginnen. Nun noch die Hauptdarsteller, die Kinder, nach vorne holen und schon beginnt die Siegerehrung. Während der Siegerehrung, die Kinder sind so gespannt auf ihren Platz, ist es teilweise so ruhig, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören.

    In den Augen der Kinder kann man, beim Aufrufen ihres Namens, richtig die Freude oder Enttäuschung sehen. Nachdem jeder Teilnehmer seine Urkunde und Medaille in der Hand hält, strahlen wieder alle Gesichter. Die Gewinner bekommen zusätzlich ein Geschenk überreicht.

    Zum Schluss hört man die Kinder sagen: „Nächstes Jahr mach ich wieder mit und bin dann aber besser wie du.“

    Es bleibt nur noch zu sagen: „Bis zu den nächsten Vereinsmeisterschaften.“

    Ergebnisse

  • Gauturnfest 2016
    19. Juni 2016 von Michael Huth

    Viel Licht und wenig Schatten

    Viel Licht und wenig Schatten, so kann man die Leistungen der TG-Leichtathleten bei dem diesjährigen Gauturnfest (19.06.2016) beschreiben.

    Aufgrund der schlechten Witterung, es regnete in den letzten Wochen meist kurz oder während des Trainings, konnten wir nur eingeschränkt und nicht in voller Stärke trainieren. Umso erstaunlicher war die gezeigte Leistung.

    Neu in diesem Jahr war die Geschlechtertrennung bei den Kindern. Die Mädchen starteten um 11:00 Uhr mit ihrem Wettkampf, die Jungs folgten um 13:30 Uhr.

    Mit Enie und Maxim hatten wir abermals zwei Neulinge mit am Start. Maxim schlug sich sehr gut und erreichte einen sehr guten vierten Platz. Für Enie kam der Wettkampf leider zu früh. Ihr wuchs das ganze über den Kopf und so nahmen wir sie aus dem Wettkampf.

    Mit Nika und Tobias stellten wir zwei Turnfestsieger.

    Obwohl Tobias und sein Bruder Ben diesmal nicht in einer Gruppe waren und kein direkter Vergleich möglich war, wollte jeder besser als der andere sein. Dies führte dazu, dass Beide ihre Leistungen gegenüber den Gaumehrkampfmeisterschaften nochmals steigern konnten. Ben fehlten zum Schluss nur 0,3 Punkte zum drittplatzierten.

    Nikas Konkurrenten hatten keine Chance. Sie spielte mit ihnen Katz und Maus und gewann ihren Wettkampf mit über vier Punkten deutlich.

    Kim Zoe überrascht immer wieder. Im Training sagt sie „Ich kann das nicht“ um uns dann im Wettkampf zu zeigen wie es geht. Der dritte Platz ist ein sehr gutes Ergebnis.

    Bei Saskia wirkte sich beim Weitsprung das wenige Training der letzten Wochen aus. Dafür konnte sie sich beim Werfen und Laufen steigern. Zum Schluss langte dies zu einem guten achten Platz.

    Unser Küken Lars, trotz seines Alters von nicht einmal vier Jahren schon ein erfahrener Wettkämpfer, muss sich noch mit teilweise fast zwei Jahre älteren messen. Lars erreichte ebenfalls einen dritten Platz.

    Alles in allem war es für die Teilnehmer der Turngemeinde ein erfolgreicher Sonntag.

    Ergebnisse

  • Gaumehrkampfmeisterschaften
    22. Mai 2016 von Michael Huth

    Doppelerfolg für Fabian,
    Erfolgreiches Wochenende für Schiersteins Leichtathleten


    Bei strahlendem Sonnenschein treffen sich die Mehrkämpfer der Turngaue Süd-Nassau und Mitteltaunus in Geisenheim zu den Gaumehrkampfmeisterschaften.

    Tobias, Benjamin und Fabian, die Athleten der TG, freuen sich auf den Wettkampf. Alle sind angespannt, denn es ist der erste Freiluftwettkampf in dieser Saison.

    Bevor der Wettkampf so richtig Fahrt aufnimmt, gibt es mit der Computeranlage Probleme. Das Programm der Zeitmessung möchte nicht so wie die Zeitnehmer es wollen. Entgegen der Läufer weigert sich das Programm zu starten.

    Während Fabian noch darauf wartet, dass der Computer funktioniert, sind Benjamin und Tobias schon mitten im Geschehen. Benjamin läuft an, wirft und der Ball landet bei 19,00 Meter. Tobias zeigt sich nicht geschockt und kontert. 28,00 Meter - neuer persönlicher Wettkampfrekord.

    Die Fünfkämpfer, darunter Fabian, sind mittlerweile auch im Wettkampf. Fabians erster Sprung ist misslungen und die Nervosität steigt. Nun der Zweite Sprung, Anlauf – das Brett super getroffen - Landung bei 5,25 m – Jubel. Der Start in den Wettkampf ist gelungen.

    Auf einer anderen Weitsprunganlage liefern sich die acht- und neunjährigen Jungs einen packenden Wettkampf. Diesmal legt Tobias bei Weitsprung vor. Nach seinem Sprung werden 2,75 m auf der Anzeigetafel angezeigt. Aber gleich mit dem nächsten Sprung kontert Benjamin mit einem Sprung auf 3,02 m.

    Unterdessen ist auch das Zeitmessprogramm gestartet und die Fünfkämpfer begeben sich an den Start. Auf die Plätze – Fertig - Los. Nach etwa 12,5 Sekunden sind die 100 Meter geschafft. Für Fabian reicht es zu einem guten Mittelplatz.

    Auf geht’s zum Kugelstoßen. Leider läuft es für Fabian hier nicht so gut und er verliert einige Plätze.

    Zwischenzeitlich laufen Tobias und Benjamin Ihre 50 Meter. In einem mitreisenden Finish setzt sich Benjamin knapp durch. Nun beginnt für Beide die Zeit des Wartens bis zur Siegerehrung.

    Beim Schleuderball findet Fabian zur alten Form zurück. Gleich im ersten Versuch fliegt der Ball über die vierzig Meter Marke. Die Konkurrenz ist geschockt und kann nicht mehr kontern. Die beim Kugelstoßen verlorenen Punkte werden sich hier wiedergeholt.

    Die Abschließende Disziplin, der 1000 Meterlauf steht an. Nun heißt es nochmals den inneren Schweinhund überwinden und die Zähne zusammenbeißen. Es stehen gefühlt lange Minuten vor den Athleten. Nach zweieinhalb Runden ist es endlich geschafft. Fabian erreicht in guten 3:30 Minuten das Ziel.

    Nun stehen für Fabian noch die Einzelwettkämpfe an. Beim Steinstoßen, diese Disziplin haben wir nur zweimal kurz trainiert, zeigt Fabian was in ihm steckt. Unser Wunsch die sechs Meter Marke zu knacken spornt zusätzlich an. Zum Schluss fehlen lediglich drei Zentimeter, diese Weite reicht aber zum Sieg.

    Beim Einzelwettkampf Schleuderball wird gleich mit dem ersten Wurf eine Duftmarke gesetzt. Die Konkurrenz schläft nicht und verbessert sich gegenüber dem Mehrkampf ebenfalls. Aber Fabian lässt dies kalt. Mit 42,00 Meter sichert sich Fabian überlegen den Sieg.

    Nun freuen wir uns auf die Siegerehrung.
    Tobias sichert sich, durch seinen hervorragenden Schlagballwurf den dritten Rang.
    Benjamin wird Achter. Fabian wird im Fünfkampf hervorragender Dritter. Im Steinstoßen und Schleuderballeinzelwettkampf wird er überlegen jeweils Sieger.

    Ergebnisse der Tg Schierstein:

    Leichtathletischer 5-Kampf männl. Jugend 16 – 17 Jahre
    3. Platz Fabian Bedt
    48,35 Punkte
    100m-Lauf = 12,8 sek.
    Weit = 5,25 m
    Kugel 5,0 Kg = 9,60 m
    Schleuderball = 40,51 m
    1000 m = 3:31,32 min.

    Leichtathletischer 5-Kampf männl. Jugend 16 – 17 Jahre
    3. Platz Tobias Lang
    16,35 Punkte
    50m-Lauf = 10,00 sek.
    Weit = 2,75 m
    Ball 80 gr. = 28,00 m

    8. Platz Benjamin Lang
    15,50 Punkte
    50m-Lauf = 9,66 sek.
    Weit = 3,02 m
    Ball 80 gr. = 19,00 m

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  • Leichtathletikhallensportfest 2016
    24. April 2016 von Michael Huth und Ulli Sauke

    Neulinge schlagen sich achtbar

    Die Meldungen einiger Vereine gingen im World-Wide-Web verloren. So hatten wir Übungsleiter alle Hände voll zu tun um die Wettkampfkarten auszufüllen. Haben wir ein Kind vergessen? Dieser Gedanke schwebte bis zum Start über uns. Zum Glück war dies nicht der Fall.

    In der Halle ging es unterdessen zu wie in einem Ameisenhaufen. Egal wo man hinschaute, überall waren laufende und spielende Kinder zu sehen. Selbst die Lautsprecherdurchsage, das Zeichen für den Beginn der Wettkämpfe, war schwer zu verstehen.

    Lenie, Kim-Zoe und Can waren ganz gespannt auf ihren ersten Wettkampf. Es war nur schwer auszumachen wer nervöser war - die Kinder oder ich. Als es endlich losging war klar - ICH

    Auf die Frage, wie ihnen der Wettkampf gefallen hat, bekam ich unisono die Antwort „Toll, das wollen wir wieder machen“.

    Neben den drei Neulingen, welche sich achtbar schlugen, waren auch die sogenannten „Alten Hasen“ am Start. Zu diesen zählt mittlerweile auch schon unser „Kücken“ Lars. Mit seinen vier Jahren ist er schon richtig abgezockt. Beim Weitsprung wird einfach mal kurz geschmollt und schon sind die Gegner nervös.

    Für unsere jüngeren Starter begann der Wettkampf um 13:00 Uhr. Auch bei diesen Wettkämpfen ging es sehr eng zu. So fehlte Lukas und Benedikt jeweils nur ein Wimpernschlag (4 cm beim Weitsprung oder 0,50m beim Wurf) um einige Plätze nach vorne zu kommen. Antonia scheint, wie ihre Schwester Marie, langsam wieder aus ihrem Tief zu kommen. Lina konnte sich gegenüber dem letzten Jahr am meisten steigern. Benjamin zeigte ebenfalls eine gute Leistung. Für David, ist erst seit kurzem bei uns, war es der erste Wettkampf. Seine Leistung war ebenfalls sehr ansprechend.

    Saskia, Lina, Raissa, Nika, Tobias, Sasha, Lukas, Benjamin und Jan haben ihren Wettkampf in gewohnt guter Weise über die Bühne gebracht. Am Ende konnten sich alle auf dem Treppchen platzieren und mit einer Urkunde und Medaille dekoriert auf den Heimweg machen.

    Ergebnisse

  • Hessische Hallenmehrkampfmeisterschaften
    06. März 2016 von Michael Huth & Ulli Sauke

    Packender Wettkampf der männlichen Jugend (16–17 Jahre)
    bei den Hessischen Hallenmehrkampfmeisterschaften


    Im Rahmen der diesjährigen Hessischen Hallenmehrkampfmeisterschaften (06.03.2016 in Wiesbaden) lieferte sich Fabian Beudt mit seinen Kontrahenten einen packenden Wettkampf und belegte am Ende mit nur 4 Punkten Rückstand einen hervorragenden 2. Platz.

    Die Plätze 1 – 3 lagen in der Endabrechnung nur 7 Punkte auseinander. Dieser minimale Punktabstand zeigt wie hart umkämpft der Wettkampf war. Jeder der 3 Erstplatzierten gewann eine Wettkampfdisziplin. Erst bei der Siegerehrung stand fest wer sich Hessischer Meister nennen durfte. Nach den gezeigten Leistungen der Athleten hätte dieser Wettkampf 3 Sieger verdient.

    Schon die erste Disziplin, das Kugelstoßen, zeigte wie eng es heute zugehen würde. Mit 10,08 m überraschte uns Fabian. Das Kugelstoßen können wir in der Halle leider nicht trainieren. Hinzu kommt noch, dass die Hallenkugeln gegenüber den Freiluftkugeln einen größeren Durchmesser haben und daher nicht so gut in kleineren Händen liegen. Bei der zweiten Disziplin, dem 60 m Sprint, erwachte in Fabian der Kampfgeist. Nach einem leicht vermasselten Start, kämpfte sich Fabian heran und belegte in 8,07 sek. Noch den 2. Platz. Beim Weitsprung ließ Fabian mit einem Sprung auf 5,44 m seinen Gegnern keine Chance.

    Ergebnisse der Tg Schierstein:

    WK Leichtathletik - Dreikampf, männliche Jugend 16-17 Jahre
    2. Platz Fabian Bedt
    (Jg. 1999)
    1516 Punkte
    60 m - Lauf = 8,07 sek.
    Weitsprung = 5,44 m
    Kugelstoß 5,0 kg = 10,08 m

    Um zu zeigen, wie knapp es in diesem Wettkampf zuging hier
    die Ergebnisse des 1. bzw. 3. Platzierten:


    1. Platz
    1520 Punkte
    60 m - Lauf = 7,91 sek.
    Weitsprung = 5,22 m
    Kugelstoß 5,0 kg = 10,07 m

    3. Platz
    1513 Punkte
    60 m - Lauf = 8,09 sek.
    Weitsprung = 5,34 m
    Kugelstoß 5,0 kg = 10,31 m
     

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Michael Huth
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(Eingang über Ehrengartstraße)
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