Turngemeinde Schierstein 1848 J.P.
Titel
StartOnlineVereinAbteilungen
 
zurück zur Gymnastik-Seite




Montagsfrauen on Tour 2008: Ab in den Norden an die Waterkant


Am 5. Juni pünktlich um 6 Uhr trafen wir uns zu unserem 4-tägigen Busausflug an die Ostseeküste. Nach einer kurzen Fahrstrecke wurde uns ein Frühstück vom Vierer-Team serviert. Frische Brötchen, Fleischwurst, Schokolade Käse, Sekt, Becher, Handtuch, Besteck  verpackt  in einer Madonna-Tasche - an alles wurde gedacht.
 
Nach der herzlichen Begrüßung im Hotel "Zum grünen Jäger" wurden wir mit dem traditionellen "Möwenschiss" empfangen.
Das vielseitige Abendbuffet bot für alle etwas. Darauf folgte das Unterhaltungsprogramm durch den "Latini-Lover", der über  Dinge des Lebens aufklärte, die er von seiner "Mutti"  wusste. Mit Zaubertricks endete der erste Abend.
 
Am nächsten Morgen ging es los mit der Fähre von Puttgarden nach Rödby weiter nach Kopenhagen. Eine Reiseleiterin nahm uns in Empfang und führte uns zu den Sehenswürdigkeiten Tivoli, Meerjungfrau und Königsschloss.
 
Am Abend wurde uns Ostseefisch in bester Qualität serviert und danach ging die Post ab, genauer gesagt wurden das Tanzbein und die Hüften geschwungen. Paul der Alleinunterhalter konnte sich an unserer Fröhlichkeit und guter Laune nicht satt sehen. Bei dieser Stimmung ging immer noch ein "Lütten" - fast alle gingen fröhlich und durchgeschwitzt zu Bett.
 
Der dritte Urlaubstag fing an mit einer  gemütlichen, sehenswerten Rundreise zur Insel Fehmarn. Im Fischereihafen  konnten wir sehen, wie die fangfrischen Schollen, Aale usw. verkauft wurden, danach ging es in die Altstadt Burg, dort hatten wir genügend Freizeit und konnten bummeln. In Heiligenhafen wurden wir durch den Piraten "Störtebeker" überfallen, eine Montagsfrau wurde in Ketten gelegt, während andere zur Mannschaft zwangsverpflichtet wurden, einen 300 Jahre alten vergrabenen Schatz zu suchen, es war sehr mühsam und erst nach zwei Fehlversuchen kam eine Holzkiste zum Vorschein. Was mochte wohl darin sein? Das Geheimnis kennen nur die Montagsfrauen. Nach diesem abenteuerlichen Unternehmen fuhren wir ins Hotel zum Mittagessen. Darauf folgte eine weitere Rundfahrt an der Ostseeküste entlang, Höhepunkt war die wunderschöne Promenade und der Strand von Grömnitz.
 
Müde und voller schöner Eindrücke kehrten wir ins Hotel zurück. Am letzten Abend haben wir die Köstlichkeiten vom Holzkohlengrill genießen können. Im Anschluss wurde uns  eine Dia-Show von der Umgebung präsentiert, danach eine Comedy-Show.
 
Alles zusammen war unser 4-tägiger Ausflug von bestem Wetter und guter Stimmung geprägt.
Bericht von Anni Eichner



Montagsfrauen unterwegs in Kärnten


In diesem Jahr ging unsere Reise nach Österreich an den Millstätter See.
Am 14. Juni fuhren wir in aller Frühe los. Nach einer guten Fahrt kamen wir
pünktlich in unserer vorgesehenen Unterkunft an. Der Alexanderhof ist ein
sehr schönes Hotel, und wir fanden alles zu unserer Zufriedenheit vor.
 
Gleich am Freitag, 15. Juni, starteten wir mit unserem Bus zu einer Seen-­Rundfahrt
durch Kärnten: Afritzer See, Ossiacher See, Wörthersee, wo wir in
Pörtschach und in Maria Wörth jeweils einen längeren Aufenthalt hatten.
Zum Abschluss der Fahrt kamen wir an den schönen "Faaker-See"

Am Abend veranstaltete das Hotel einen Tanzabend, für alle Gäste.
Sandro, ein hübscher junger Sänger, war der Star. Aber auch wir hatten einen Star,
unsere Chris war der Tanzstar des Abends.
Alle von uns, jung und alt standen auf der Tanzfläche.
Keiner litt mehr unter Rücken- oder Kniebeschwerden.
Am folgenden Samstag unternahmen wir einen schönen Ausflug nach
Tarvisio in Italien. Stürmten dort den Markt und kauften wieder gut ein.

Doch leider ging es schon am nächsten Tag zurück nach Schierstein.
Es war wieder rundherum eine schöne und erinnerungswürdige Reise.
Stimmung und gute Laune waren bestens, so gut, dass einige Hotelgäste
doch tatsächlich glaubten, wir wären ein Gesangsverein ...
Auch der Wettergott meinte es gut mit uns.
 
Inge Döbbemann
 

Montagsfrauen im Vogtland

 
Wie schon in früheren Jahren, so gingen auch 2006 die Montagsfrauen wieder auf Fahrt. Mitte Mai führte die Busreise in das schöne Vogtland mit dem landschaftlich reizvollen Fichtelgebirge.
Im schönen und gepflegten Hotel Falkenstein, in der gleichnamigen Stadt, fanden wir eine ausgezeichnete Unterkunft, die uns zum Wohlfühlen einlud.
Auf dem gut zusammengestellten Programm standen u. a. die Besichtigung der Brennerei „Sechsämtertropfen“ mit einer zünftigen "Schnapsprobe" bei Leberkäse mit Brot sowie der Besuch der „Wernesgrüner Brauerei“, wo uns die unterschiedlichsten Biersorten serviert wurden.
Gespickt mit vielen Aktivitäten vergingen die schönen Tage wie im Flug.
Am Samstag fand im Hotel eigens für uns ein uriger und gemütlicher Volkloreabend statt. Der Höhepunkt war eine Modenschau umrahmt von stimmungsvoller Musik und schönen Gesangsdarbietungen.
Nachdem wir noch eine Plaueler Spitzenstickerei und ein interessantes Musikmuseum in Klingenthal besichtigt hatten, traten wir die Heimreise an.
Als wir dann noch an der sehenswerten Göltzschtalbrücke, der größten Ziegelsteinbrücke der Welt, Besichtigungsrast eingelegt hatten, fuhren wir quer durch das Vogtland in Richtung Heimat und kamen dort in den späten Abendstunden wohlbehalten an. Eine erinnerungswürdige Reise war Vergangenheit.
 
Inge Döbbemann
 
 

Türkei - das Abenteuer der Montagsfrauen.

 
Wie in jedem Jahr, so gingen auch in 2005 die Montagsfrauen wieder auf Reisen.
Gut gelaunt und frohen Mutes trafen wir uns am 9. Juni mitten in der Nacht, bestiegen unseren Bus und starteten zum Flughafen Frankfurt. Von dort erhoben wir uns nach dem Einschecken in die Lüfte und landeten nach einem guten und geruhsamen 3-stün­digen Flug wohlbehalten und gut gelaunt auf dem türkischen Flughafen Antalya. Gepäck empfangen, rein in den Bus und 90 Minuten später waren wir am Ziel - so richtig mitten in der Türkei, so richtig schön an der türkischen Riviera in Incekum.
Unser Hotel Alara hat uns auf Anhieb begeistert - trotz der frühen Morgenstunden!
Eine wunderschöne Hotelanlage mit allem, was das Urlauberherz begehrt, wunderschöne Zimmer, Swimming-pool mit Wasserbar (!), phantastische Buffets, freundliche Bedienung und dann der 3 km lange Bade- bzw. Sandstrand. Herrlich - Essen, Trinken, Faulenzen, Schwätzen und natürlich jeden Tag am Strand und im Wasser. Die Zeit dafür war da, und zwar hat das deshalb so richtig gut funktioniert, weil unser gesamtes Urlaubsprogramm echt hervorragend geplant war.
 
Etwa 25 km von unserm Hotel entfernt soll es Alanya geben, eine Großstadt mit etwa 100000 Einwohnern. Wer wollte diese Stadt nicht sehen? Also machten wir eine Busfahrt und Alanya unsicher. Natürlich musste es auch Tiffany sein, der größte Juwelier in der Stadt - wunderschöner Schmuck - gute Preise - sehr verführerisch!
Dann ging es mit dem Bus auf die Burg, hoch über der Stadt mit einem herrlichen Blick über Alanya, über die Bucht mit dem Hafen und auf das Meer. Aber was war das alles gegen das, was dann kam: Der Einfall der Montagsfrauen in die Stadt, Shopping war nämlich angesagt - ach war das schön! Dann am Abend die Rückfahrt ins Hotel. Ein schöner erster Tag war zu Ende.
Dann ein neuer Tag, erst Frühstücksbuffet und danach eine Seereise. Die war wirklich "lustig". Sie ging vorbei an der wunderschönen Felsenküste des Landes. Nur, wir haben nicht viel davon gesehen, weil trotz der Windstille das Piratenschiff von so hohen Wellen hin und her geworfen wurde, dass uns im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur das Sehen, sondern auch das Hören verging. Wir waren froh, das Schiff baldmöglichst verlassen zu können.
 
Wie immer, sind die Tage viel zu schnell vergangen, die Zeit war viel zu kurz, um mehr von der Türkei kennen zu lernen. Aber den Berichten derer zufolge, die schon mehrmals in der Türkei waren, soll es ja wirklich ein tolles Urlaubsland sein, deshalb vielleicht auf ein Wiedersehen.
Die Zeit war echt zu kurz, aber trotzdem war es herrlich schön: das Hotel mit all seinen Vorzügen, die appetitlichen Buffets, das freundliche Personal, die eigenwillige Landschaft, nicht zu vergessen das schöne Wetter und dazu unsere super-gute Stimmung. Schade, dass die Tage so schnell vergangen sind. Was bleibt? Gedanken der Erinnerung!
 
Inge Döbbemann

Montagsfrauen – Holland wir kommen


Donnerstag, 3.6.2004 - pünktlich um 6.00 Uhr springt der Motor an und unsere große Busreise startet von Schierstein in Richtung Holland. Über Köln, Düsseldorf und Utrecht steuert uns der Komfortbus in Richtung Amsterdam, wo wir bereits gegen 12.00 Uhr ankommen.
 
Nichts wie raus aus dem Bus und umsteigen aufs Schiff, denn angesagt ist eine Stadtrundfahrt, echt holländisch nicht auf der Straße, sondern durch die Grachten, die sich über 100 km Länge und mit mehr als 1000 Brücken überbaut kreuz und quer durch Amsterdam schlängeln. Neben der vielen Sehenswürdigkeit bestaunten wir natürlich den für uns ungewohnten Anblick der vielen Hausboote, auf denen reges Familienleben herrschte. Wir fanden das zwar toll, aber wohnen und leben auf einem solchen Boot wollte keiner von uns. Vier Wände sind uns doch lieber!
 
Wieder an Land gegangen setzten wir in kleinen Gruppen den Stadtbummel zu Fuß fort. Dabei - man lese und staune - führte uns der Weg (gezielt!) auch in das bekannte Amsterdamer Rotlichtviertel. Nein, keine Neugier, sondern reine Milieu-Studie und für uns alle interessant und sehenswert und Anlass zu lebhaften Diskussionen. Mit wund gelaufenen Füßen erreichten wir wieder unseren Bus.
 
Weiter ging die Fahrt nach Noordwijk. Dort stoppte der Bus vor dem Hotel Alwine. Ein Hotel, das uns allen gefiel, mit schönen Zimmern, liebenswürdigen Inhabern und freundlichem Personal. Wir haben uns wohl gefühlt, zumal das Essen auch gut war.
 
Am nächsten Morgen, pünktlich wie immer (zu keiner Zeit mussten wir auf jemanden warten) - auf Schiersteiner Frauen ist eben Verlass!­ starteten wir in einen neuen Tag. Erstes Ziel war Vogelenzang. Hier besichtigten wir einen Tulpenpark. Blumen, Blumen nichts als Blumen, richtig bunt und schön. Also kauften wir Blumenzwiebeln in so großen Mengen, dass wir rund um unseren Schiersteiner Hafen ein holländisches Blumenfeld hätten anlegen können. Aber unsere Fahrt ging auch weiter. Über Zandvoort fuhren wir nach Haarlem und besichtigten eine Holzschuhfabrik. Holzschuhe (Klogs oder auch Klumpen genannt) gehören zur Nationaltracht der Holländer. Sie sehen auch gut aus. Sind aber ungeeignet für Schiersteiner Füße. Deshalb herrschte auch überhaupt keine Kauflust, insbesondere bei uns Frauen schon recht ungewöhnlich, wo wir doch so gern Schuhe kaufen.
 
Langsam machte sich bei uns der Hunger bemerkbar. Deshalb kam uns die Besichtigung einer Käsefabrik gerade recht. Das gesamte Käseprobierprogramm fiel unserm Hunger zum Opfer. Ach, wie hat der Käse so gut geschmeckt! Natürlich haben wir, wenn auch so ein bisschen nebenbei, mitbekommen, wie Käse hergestellt wird. Auch gekauft haben wir, aber sehr teuer bezahlt.
 
Danach wieder in den Bus und die Fahrt ging weiter nach Volendam am Ijsselmeer. Wo hielt der Bus? Genau vor einer Fressbude! Also, raus aus dem Bus und Sturm auf die Imbissbude. Dort gab es gebackenen Fisch den "Kibbeling", eine Delikatesse. Es wurde gegessen, und zwar so viel und so schnell, dass der Fischbäcker nur mit Mühe die georderten Portionen nachliefern konnte. Zumal wir nicht die alleinigen Esser waren, denn ein auf einer Mülltonne gelandeter Reiher speiste als gekonnter Bettler fröhlich mit. Weil wir ihn jedoch wohl nicht gut und schnell genug versorgten, griff er sich vor unseren Augen einen anderen kleineren Vogel und verspeiste ihn in Sichtweite in luftiger Höhe auf dem Hausdach. Mit Worten hätten wir ihn am liebsten erschossen.
Dann neigte sich auch der zweite Reisetag dem Ende entgegen.
 
Am nächsten Tag, dem Samstag, rollten wir mit unserem Bus nach Delft. Wer kennt nicht das berühmte Delfter Porzellan? Also haben auch wir eine Delfter-Porzellan-Fabrik besichtigt und gesehen, wie Porzellan hergestellt, bemalt und gebrannt wird, hochinteressant, aber unerschwinglich teuer. Darum hat uns auch der Gang durch die nahezu genau so schöne Altstadt ebenso gut gefallen. Wir sahen wunderschöne Gebäude und gemütliche Gassen. Krönender Abschluss war der Gang über den Delfter Trödelmarkt. Trödelmärkte haben in Holland eine ganz besondere Tradition und sind weltberühmt.
 
Rein in den Bus und weiter ging es über Den Haag nach Scheveningen. Unseren dreistündigen Aufenthalt nutzten wir zu einem Rundgang. Überall, im Hafen, auf der Promenade, am Strand, Jubel, Trubel, Heiterkeit und festliche Stimmung - was war da denn nur los?
Ein großes Volksfest war im Gang, denn - die neue Heringssaison mit dem ersten Heringsessen hatte begonnen und das wurde traditionell überschwänglich gefeiert.
 
Als wir an diesem Abend wieder nach Noordwijk zurückkehrten,
stellten wir fest, dass es wieder ein schöner Tag war, aber wir mussten auch zugeben, dass wir allesamt so richtig schön (mit der Betonung auf schön) kaputt waren. Trotzdem ließen einige den Tag mit einem Schwimmbadbesuch und andere mit einer langen Strandwanderung, eben nur die Füße im Wasser, ausklingen.
 
Dann hieß es am Sonntag Abschied nehmen, denn das Programm sagt Heimreise. Ohne Zwischenfälle landeten wir alle wieder wohlbehalten am Ausgangspunkt unserer Reise in Schierstein. Rückblickend ist festzustellen: Es war eine runde und harmonische Fahrt. Wir haben uns gut verstanden, wir haben schöne Stunden erholsam verlebt, wir haben viel gesehen, wir haben Spaß gehabt und der Wettergott war uns gnädig, es war einfach nur richtig schön!
Was ist jetzt? Jetzt ist wieder Alltag und darum: Bis zum nächsten Mal!
 
Inge Döbbemann
 
 
 
 
Informationen